140 Jahre Materialkompetenz

Our History

Unsere Geschichte

Von der Edelmetallraffination zur hochwertigen industriellen Fertigung

Unser Unternehmen wurde 1885 gegründet und war ursprünglich unter dem Namen Cendres+Métaux bekannt. Aus einer kleinen Giesserei entwickelte sich über die Jahrzehnte eine multispezialisierte Unternehmensgruppe mit Aktivitäten in MedTech und im Luxussegment.

Seit über 140 Jahren wird unsere Entwicklung von tiefgreifender Materialkompetenz, der Fähigkeit zur Industrialisierung komplexer Prozesse sowie von Vertrauen und langfristigem Denken geprägt.

« Seit 140 Jahren beweist CMSA eine aussergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, indem sich das Unternehmen kontinuierlich an wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Veränderungen anpasst und sich dabei immer wieder neu erfindet.

Unsere Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte – getragen von Innovation, Exzellenz und der Fähigkeit, Wandel als Chance zu begreifen. Wir wollen als eigenständige Einheit weiter wachsen, unser Erbe bewahren und neue Massstäbe in der Transformation von Materialien zu hochkomplexen Produkten setzen. »

PHILIPP VON BÜREN

CEO CMSA Gruppe

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1885-1924

Gründung und erste Jahre

Die Geschichte von CMSA beginnt 1885 mit der Gründung zweier Unternehmen in Biel/Bienne: Aufranc & Cie und Zanelli & Fils. Beide gelten als Pioniere in der Giesserei und Raffination von Edelmetallen.
1924 werden sie von Arthur Robert zusammengeführt, der die neue Einheit Cendres+Métaux gründet.

Arthur Robert ist die treibende Kraft dieser Konsolidierung. Unterstützt wird er von Georges Hochreutiner, einem Chemiker mit internationaler Erfahrung, dessen Beitrag für die frühe Entwicklung des Unternehmens entscheidend ist.

1924-1939

Entwicklung und Zwischenkriegszeit

Cendres+Métaux erweitert seine Aktivitäten in der Schmelze und Legierungsherstellung von Edelmetallen. Das Unternehmen diversifiziert in neue Bereiche wie Dentallegierungen und bewältigt zugleich Herausforderungen wie die Weltwirtschaftskrise und Eigentümerwechsel.
Cendres+Métaux erweitert seine Aktivitäten in der Schmelze und Legierungsherstellung von Edelmetallen. Das Unternehmen diversifiziert in neue Bereiche wie Dentallegierungen und bewältigt zugleich Herausforderungen wie die Weltwirtschaftskrise und Eigentümerwechsel.

1939-1945

Zweiter Weltkrieg

Trotz Landesmobilisierung und staatlicher Restriktionen gelingt es Cendres+Métaux, den Betrieb aufrechtzuerhalten – insbesondere dank des Dentalgeschäfts.
Das Unternehmen passt seine Prozesse an und beteiligt sich an Notfallmassnahmen, unter anderem an behördlich angeordneten Übungen zur raschen Verpackung von Edelmetallreserven.

Die Mitarbeitenden zeigen aussergewöhnliche Anpassungsfähigkeit. Ein prägendes Beispiel ist Albert Stillhart, ein 17-jähriger Angestellter, der kurz vor Kriegsausbruch die Verantwortung für die Sicherung der Edelmetallbestände übernimmt.

1945-1980

Nachkriegsboom und internationale Expansion

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg tritt Cendres+Métaux in eine Phase nachhaltigen Wachstums ein. Das Unternehmen erweitert seine Produktionskapazitäten und entwickelt spezialisierte Legierungen, insbesondere für Dentalprothetik und Schmuckanwendungen.

In dieser Zeit entstehen auch die ersten internationalen Tochtergesellschaften in Italien, Frankreich und Spanien.

Die Kontinuität in der Führung – insbesondere durch Paul Sémon, der auch in den unmittelbaren Nachkriegsjahren aktiv bleibt – ermöglicht eine rasche und gut strukturierte Expansion.

1980-1990

Diversifikation und struktureller Wandel

Angesichts zunehmenden Marktdrucks, insbesondere durch den Rückgang der Nachfrage nach hochpreisigen Dentallegierungen, entscheidet sich Cendres+Métaux für eine strategische Diversifikation.
Das Unternehmen investiert in neue Geschäftsfelder und strukturiert seine Einheiten neu.

Es wird zum grössten Trauringhersteller der Schweiz und lanciert zudem eine eigene Schmucklinie, Carlos de Milo, die an der Baselworld präsentiert wird.

Die in den 1980er-Jahren getroffenen Entscheidungen schaffen die Grundlage für langfristige Stabilität und Erneuerung.

2000-2025

Restrukturierung, Expansion und Konsolidierung

Um weiteres Wachstum zu ermöglichen und wettbewerbsfähig zu bleiben, vollzieht Cendres+Métaux eine tiefgreifende Transformation.
2002 wird eine Holdingstruktur eingeführt, gefolgt von mehreren strategischen Akquisitionen, insbesondere in den Bereichen MedTech und Luxusuhren.

Der Fokus liegt auf der Integration neuer Kompetenzen, der Optimierung von Produktions- und Führungsstrukturen sowie dem Aufbau einer einheitlichen Unternehmenskultur.

2026+

Ein neuer Name, eine gemeinsame Identität

Im Jahr 2026 werden Cendres+Métaux Holding SA und alle Tochtergesellschaften in CMSA umbenannt.

Diese Namensänderung steht für mehr als ein Rebranding: Sie markiert die Weiterentwicklung zu einem modernen industriellen Partner mit Fokus auf komplexe Fertigungsprozesse und anspruchsvolle Kunden aus MedTech, Uhrenindustrie und Hochpräzisionsbranchen.